Krippe - August-Hinrichs-Straße
Krippe - Schneckenhaus / Friedlandstr.
Krippe - Regenbogen / Rigaer Weg
>> Pädagogisches Rahmenkonzept für die Krippen
(pdf-Datei, 1,8 MB)
Grundsätze im Krippenbereich
Kinder von 1 bis 3 Jahren
In unseren Krippen werden Kinder von 1 bis 3 Jahren (im Ausnahmefall auch jüngere) in Gruppen von 7 bis max. 15 Kindern für einen Teil des Tages betreut. Dies ist eine sinnvolle Ergänzung zur Familienerziehung. In dieser Zeit können die Eltern berufstätig sein, eine Ausbildung machen oder sie haben Zeit für ihre berufliche Orientierung und Integration – in der Gewissheit, ihr Kind ist
... gut aufgehoben.
Es sind ausreichend viele Bezugspersonen da, die sich kümmern und aufmerksam sind, die versorgen und anleiten, pflegen und unterstützen. Eine individuelle Ansprache und Beziehung zu jedem einzelnen Kind ist die Grundlage unserer Arbeit.
... andere Kinder
Die Kinder bekommen in der Krippe früh Kontakt zu anderen Kindern und einen Platz in der Kindergemeinschaft. Es macht Spaß, mit anderen Kindern zusammen zu sein! Hier sind sie unter ihres gleichen. In den anderen Kindern erkennen sie sich wieder: In ihrem Kind-Sein, in ihren Bedürfnissen, in ihrer gemeinsamen Sprache. Sie lernen voneinander, freuen sich zusammen und in den Konflikten erlernen sie Möglichkeiten, Schwierigkeiten zu meistern, sich durchzusetzen oder auch abzuwarten. Das stärkt ihre sozialen Fähigkeiten und unterstützt ihre Selbstständigkeit.
... Bewegung und Spiel
Die Kinder können selbstbestimmt und frei spielen!
Wir wollen das Kind nicht unterhalten, sondern es findet sein Spiel selber - allein, zu zweit oder mit mehreren. Wir gestalten vor allem die Umgebung, geben Anregung und begleiten. Wir bilden den sicheren und aufmerksamen Hintergrund. Die Kinder bekommen viel Raum für Bewegung und Erkundung - drinnen und draußen. Sie brauchen auch Raum für Ruhe und Rückzug.
... ein Tor zur Welt
Die Kinder haben in der Krippe die Möglichkeit, Erfahrungen zu machen mit Material, mit Tätigkeiten, mit Ausdrucksformen. Sie bekommen Spiel- und Freiräume, können Natur erleben und Dinge tun, die in der Familienwohnung oft nicht möglich sind. Wir machen den Kindern auch Angebote. Sie lernen Spiele und Lieder kennen, wir unternehmen etwas zusammen, wir malen, kneten, basteln, matschen...
... Rituale
Wir legen Wert auf einen regelmäßigen Tagesablauf. Der Rhythmus gibt den Kindern Orientierung und Sicherheit – ganz besonders am Anfang. Sie genießen die gemeinsamen Mahlzeiten, das Abräumen und anschließende Zähne putzen, die Begrüßung, den Singkreis, den Abschied...
... die Eltern
sind die wichtigsten Partner. Die Krippe soll die Eltern entlasten und in ihrer Sorge für ihr Kind unterstützen. Sie bleiben aber die Wichtigsten für ihr Kind. Wir arbeiten deshalb eng mit den Müttern und Vätern zusammen. Ihre Meinung, ihre Kompetenz aber auch ihr Engagement ist gefragt.
Die Krippen im Verein für Kinder waren ursprünglich Elterninitiativen, in denen sich Eltern für eine gute Betreuung ihrer Kinder in Kindergruppen einsetzten. Inzwischen sind alle Gruppen anerkannte Einrichtungen
zur Familien ergänzenden Tagesbetreuung und werden von der Stadt Oldenburg gefördert. Trotzdem ist die Mitverantwortung und die Mitarbeit der Eltern zum Erhalt der Qualität und ganz besonders bei Engpässen unverzichtbar. Sie sind beispielsweise verantwortlich für die Gärten, den Sonderputzdienst, für die Bereitstellung der Mahlzeiten und bei Bedarf auch für Elterndienste. Hier trifft jede Einrichtung ihre eigene Verabredung mit den Eltern ihrer Kinder.





